Die sogenannte endovenöse Radiofrequenzbehandlung wurde seit ihrer Einführung fest in das Behandlungsrepertoire zur Behandlung von Krampfadern der unteren Extremitäten weltweit aufgenommen. Die Behandlungsergebnisse sind hervorragend.

Im Unterschied zur klassischen Stripping Operation, bei der ein Hautschnitt im Bereich der Leiste und oberhalb des Innenknöchels notwendig ist, kann bei einer Behandlung von Krampfadern mit der Radiofrequenztherapie oft auf einen größeren Hautschnitt verzichtet werden. Bei dieser Technik erfolgt die Punktion der zu behandelnden Vene mit einer Nadel und es wird eine Sonde in die erweiterte Vene vorgeschoben, so dass die eigentliche Behandlung der Krampfadern sozusagen „von innen“ erfolgen kann. Die ca 2-3 mm dicke Radiofrequnzsonde wird auf Höhe des Innenknöchels in die Stammvene eingeführt und bis zur Leiste vorgeschoben. Dies unter Ultraschallkontrolle. Eine exakte Lagekontrolle ist hierfür notwendig, um Folgeschäden durch die nun applizierte Radiofrequenzenergie zu vermeiden.

Die an die Venenwand abgegebene Radiofrequenzenergie erhitzt die Innenwand der Krampfader auf ca. 120 Grad Celsius für eine kurze Zeit und bewirkt, dass sich die Krampfader verschließt und schließlich schrumpft. Durch ein Zurückziehen der Sonde kann eine Behandlung eines Krampfaderleidens von der Leiste bis etwa Mitte des Unterschenkels sicher erfolgen.

Zeitlich ist eine Radiofrequenzbehandlung etwa gleich lang anzusetzen wie klassische Methoden – Dies bei einem deutlich gesteigertem kosmetischen Ergebnis, da die Behandlung transcutan, d.h. durch die Haut erfolgt. Der Eingriff selbst erfolgt in Allgemeinnarkose direkt im angrenzenden OP Saal des MEDICENT Salzburg und wird ambulant durchgeführt.

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